AG Digital Phenotyping & Adaptive Interventions

Ziele der AG Digital Phenotyping & Adaptive Interventions

  • Förderung des wissenschaftlichen Austauschs zu Digital Phenotyping, d. h. der kontinuierlichen Erfassung psycho(physio)logischer Prozesse im Alltag durch digitale Technologien (z. B. Smartphones, Sensoren und Ambulantes Assessment).
  • Diskussion und Weiterentwicklung von adaptiven digitalen Interventionen, insbesondere Just-in-Time Adaptive Interventions (JITAIs) und verwandten Ansätzen, die psychologische Unterstützung individuell und kontextsensitiv bereitstellen.
  • Identifikation und Reflexion methodischer, technischer und ethischer Herausforderungen im Bereich Digital Phenotyping und adaptiver Interventionen.
  • Stärkung der interdisziplinären Vernetzung zwischen Psychologie, Medizin, Informatik, Data Science und angrenzenden Disziplinen.

Aktuelle Themen und Projekte 

  • Austausch zu methodischen Ansätzen:
    • Dynamische Zeitreihenanalysen zur Modellierung intra- und interindividueller Prozesse
    • Micro-Randomized Trials (MRTs) und Sequential, Multiple Assignment, Randomized Trials (SMART) zur Untersuchung von Interventionseffekten.
    • Multiphase Optimization Strategy (MOST) zur systematischen Entwicklung und Optimierung komplexer Interventionen.
    • Machine-Learning-Ansätze zur Vorhersage und Personalisierung adaptiver Entscheidungsregeln.
  • Partizipative Entwicklungsprozesse unter Einbezug von Betroffenen, um Relevanz, Akzeptanz und Wirksamkeit digitaler Interventionen sicherzustellen.
  • Austausch über aktuelle Forschungsarbeiten, Publikationen und Anwendungsbeispiele im Bereich Digital Phenotyping und adaptiver Interventionen.

Arbeitsmodus

  • Regelmäßige digitale Treffen im 8-Wochen-Rhythmus mit Präsentationen, Diskussionen und kollegialem Austausch.
  • Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten: Willkommen sind Studierende, Promovierende, Postdocs und Senior Researchers gleichermaßen.
  • Möglichkeit zur Initiierung projektbezogener Kooperationen (z. B. Symposien, gemeinsame Publikationen, gemeinsame Drittmittelanträge).
  • Offenheit für thematische Inputs der Mitglieder sowie flexible Anpassung der Schwerpunkte an aktuelle Forschungsentwicklungen.

Ansprechpartner:innen

M.Sc. Nadine Nicole Schmitt

Universität Tübingen

Nadine.Schmitt@med.uni-tuebingen.de

Dr. Christian Rauschenberg

Zentalinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg 

Christian.Rauschenberg@zi-mannheim.de